In den Startlöchern

Letzte Woche waren wir zum zweiten Anmeldegespräch in der Klinik, wurden im Vorfeld durch einen Anästhesisten über etwaige Maßnahmen während der Geburt und ihre Nebenwirkungen aufgeklärt, haben erklärt bekommen, dass Moritz nicht im Weg stehen wird, sondern voll eingebunden wird durch die Hebamme und hatten unseren letzten Vorsorgetermin beim Frauenarzt. 

Das war schon ein komisches Gefühl das letzte Mal beim eigenen Arzt zu sein. Passend dazu ist mir beim Ultraschall erst mal der Kreislauf abgesackt und wir haben das CTG danach im Sitzen gemacht. Die Sprechstundenhilfe war unglaublich süß und nett beim Verabschieden.

Zusätzlich wurde ich ermahnt, nicht so fies zu Moritz zu sein – sie (die Sprechstundenhilfe) würde ihn mögen, und sie möge nicht alle werdenden Vater. Aber er sei total süß. Und das im gestandenen Dialekt einer Niederbayerin, die seit Jahrzehnten in München lebt. 😀

Der nächste Termin findet dann schon im Krankenhaus statt und die Kontrollen alle 2 Tage beim Übertragen ebenfalls. Meinen Arzt sehe ich erst nach der Geburt wieder. Ich bin gespannt.

Am Wochenende waren wir zu Besuch bei einem Kollegen von Moritz. Er und seine Frau haben vor einem Monat ihre Tochter bekommen und wir waren zum Babyschauen und quatschen dort. Säuglinge sind ja immer süß. Wenn man aber weiß, dass in spätestens drei Wochen so n kleines Wesen auch bei einem selbst einzieht, dann ist das doch schon noch mal ein ganz anderes Gefühl, wenn man sie sieht und auf dem Arm hält.

Moritz war unglaublich fasziniert von dem kleinem Wesen auf seinem Arm, das selig schlief bis der große Hunger kam 😀 Dann war natürlich die Mama gefragt und es konnte nicht schnell genug gehen.

Wir freuen uns auf den Knopf, der jetzt irgendwann kommen darf. Aber wir genießen auch unsere verbleibende Zeit zu zweit uns freuen uns jetzt erst einmal auf Moritz Schwester mit Familie nächstes Wochenende 😀

Diese Woche steht noch mal intensives Wohnung putzen, letzte Dinge ausmisten, Anträge ausfüllen und die Kliniktasche packen auf dem Programm. Sofern die Katzen das nicht mittels unverschämt viel Schnurren und Schmusen boykottieren.

Ein Kommentar

  1. Brigitte Kohler says:

    Ja, ihr Lieben jetzt wird es langsam ernst. Und zu Dritt wird sich auch alles erst einmal neu ordnen, ohne Hast und ganz auf euren Knopf eingestellt. Aber aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, es ist ein tolles Gefühl.

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